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Zusammenfassung:
Waterworld Swimming Pool ist ein Schwimmbad mit Innen- und Außenbereich. Das Schwimmbad bietet Rutschen, einen Relax-Pool, eine Sauna und natürlich einen Schwimmbereich.
Beschreibung:
Der Waterworld Swimming Pool ist ein großartiger Ort für Kinder und Erwachsene. Erwachsene werden sich über den etwas abgegrenzten Relaxing-Pool, die Sauna und die bis zu 2m tiefe Schwimmbahn freuen. Für Kinder und Jugendliche gibt es im Außenbereich einige Rutschbahnen und einen Kinder-Schwimm-Bereich in dem die Kinder nicht ertrinken können. Natürlich können auch Kinder und Jugendliche den Relax-Pool des Bades benutzen, der Besuch der Sauna ist jedoch erst ab 16 Jahren erlaubt.
Subjektive Beschreibung:
Man sollte nicht zu viel von dem Bad erwarten, aber an einem heißen Tag ist es eine willkommene Abwechslung.
Fakten:
Link: http://en.wikipedia.org/wiki/Waterfront_Geelong
Zusammenfassung:
Wer durch Geelong fährt sollte hier kurz pause machen, evtl. auch übernachten. Der Blick ist recht schön, vor allem aber kommt man leicht ins Gespräch und kann sich den einen oder anderen Tipp von Anwohnern geben lassen. Nicht am Wochenende hier parken, die Jugendlichen Asphaltakrobaten machen diese Erfahrung sonst unvergesslich.
Beschreibung:
Ein schön gelegener Platz um Rast zu machen. Etwas außerhalb von Geelong gelegen, direkt neben dem Eastern Park. Hier ist die Anlegestelle für die lokalen Fischer, Angler und Segler. Eine Mole führt rund 100m in die Bucht Port Phillip hinaus, auf der sich Angler an Angler reiht. An warmen Abenden sitzen hier Familien und angeln und essen gemeinsam. Ein toller Ort und mit Einwohnern von Geelong ins Gespräch zu kommen. Auch wenn man den einen oder anderen Tipp braucht, wo man etwas am günstigsten besorgen kann kennen sich die Fischer hier bestens aus und sind sehr hilfsbereit und freundlich. Wobei das fast alle Australier sind. In klaren Nächten kann man über die gesamte Bucht blicken, ein Lichtermeer, das sich über den gesamten Horizont zieht, in welche Richtung man auch blickt.
Ein toller Platz für Camper, zumal es auch Sanitäranlagen und Wasser gibt. Am späten Abend, vor allem am Wochenende, trifft sich hier die Jugend von Geelong um zu feiern, zu trinken und vor allem um den Asphalt mit sehr kunstvollen Gummi-Mustern zu verzieren. Dazu werden übermotorisierte, getunte Fahrzeuge verwendet und wie die meisten anspruchsvollen Künstler versetzten sich alle Beteiligten in einen Drogenrausch um die Kreativität und den Mut zu steigern. Deshalb raten wir zu etwas Sicherheitsabstand beim Beobachten dieser archaischen Parrungs- und Balzriten.
Subjektive Beschreibung:
Hier hat man einen guten Blick auf Geelong, besonders am Abend kann Geelong bei Nacht bestaunt werden. Für Camper ein schöner Platz um am nächsten Tag auf der Great Ocean Road weiterzufahren.
Fakten:
Wir hatten gestern Abend einen möglichst abgelegenen Ort gesucht um unseren Generator betreiben zu können ohne die Bewohner der Gegend mit 90 db zwangszubeschallen. Deshalb standen wir inmitten riesiger Weiden, soweit das Auge reichte waren keine Häuser zu sehen, nur flaches Land und nicht enden wollende Straßen.
Am heutigen Morgen wollten wir weiter fahren, doch reagierte unser Truck überhaupt nicht, denn die Batterie war leer. Wie sich später herausstellen sollte hatte sie einen Fehler und entlud sich selbst wenn keine Verbraucher angeschlossen waren.
Unglücklicher Weise hatten wir die zweite Batterie an der unser Kühlschrank und die Innenbeleuchtung angeschlossen sind, ebenfalls relativ stark entleert, sodass auch die Überbrückung nicht genug Strom liefern konnte um den Motor zu starten. Deshalb starteten wir unseren Generator, um mit Hilfe unseres Batterieladegerätes genug Strom in die Batterie laden zu können. Nach etwa 2 Stunden versagte der Generator den Dienst und ließ sich auch nicht mehr starten.
Murphy schickt seine Grüße. Auch ein dreifaches Sicherheitsnetz kann reißen.
Kurz nach dem Versagen unseres Generators konnten wir am Horizont eine Staubwolke erkennen. Nach einer Weile erkannten wir, dass sich uns ein Junge, nennen wir ihn Jack, auf seinem Motorrad näherte. Jacks Motorrad war etwa 50cm hoch und selbst gebaut oder inzwischen so oft auseinander gelegt worden, dass es aussah wie selbst gebaut. Und es hatte keine Batterie, weshalb eine Überbrückung ausschied um unser Problem zu lösen. Aber vermutlich hätte eine so kleine Batterie sowieso nicht gereicht den Truck zu starten.
Jedenfalls stellte sich schon nach 5 Minuten heraus, dass Jack der erste Australier war den wir auf unserem Weiten Weg getroffen haben, der von Hilfsbereitschaft nicht viel hielt. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt für uns, auf einen opportunistischen gierigen kleinen Junkie zu treffen, weshalb wir vorgaben völlig abgebrannte Touristen zu sein, die selbst auf der Suche nach Arbeit wären. Daraufhin wollte er wissen wieviel Benzin noch in unserem Tank sei...
Als er begann in unseren Truck zu steigen und nach verwertbaren Wertsachen Ausschau zu halten, beschlossen wir unseren ursprünglichen Plan zu ändern und nicht auf vorbeifahrende Anwohner zu warten oder uns zu trennen um Hilfe zu holen sondern den Truck die Straße hinunter zu schieben um ihn mit etwas Glück auf der leicht abschüssigen Straße bzw Schotterpiste starten zu können. Das ist die passende Stelle zu erwähnen, dass unser Truck ohne Benzin und Wasser etwa drei Tonnen schwer ist, und dass Jack auch auf mehrfaches Nachfragen keine Anstalten machte uns zu helfen. Er bot uns aber an, sich ans Steuer zu setzen und ihn zu starten...
Statt uns zu helfen fuhr er mit seinem Schrotthaufen um uns herum während wir versuchten diesen Koloss in Bewegung zu halten und versuchte uns zu überzeugen, dass uns in dieser Gegend niemand helfen würde ohne dass wir dafür Geld bezahlten. Er bot zwar an seine Brüder zu holen, aber er habe - leider, leider - nicht genug Benzin im Tank um nach hause zu fahren. Der Kleine begriff erst, dass seine Erpressungsversuche nicht fruchten würden als ich ihm davon erzählte, dass wir in Irland einmal mit einem voll beladenen 2,5 Tonnen schweren Mercedes liegen geblieben waren und das Auto 10 km weit zur nächsten Werkstatt schieben mussten, weshalb uns läppische vier Kilometer nichts ausmachen würden. Glücklicher Weise gelang es uns schon nach zwei Kilometern den Truck zu starten und offen gestanden haben uns diese zwei Km bereits ganz gewaltig etwas ausgemacht. Jack war dagegen sichtlich enttäuscht darüber uns nicht mehr in der Hand zu haben.
Unglücklicher Weise schafften wir es nur bis zur nächsten Kreuzung, offensichtlich lieferte die Batterie nicht genug Strom. An dieser recht belebten Straße allerdings halfen uns gleich mehrere Bewohner, und schließlich gelang es uns mit Hilfe eines alten Automechanikers die Batterie soweit zu laden, dass wir es bis zur nächsten Werkstatt für Autoelektrik schafften.
Was unseren Generator betrifft – mehrmaliges Zerlegen hat keine neuen Ergebnisse geliefert, möglicherweise liegt es an der Zündkerze, aber hier Ersatz zu bekommen ist nicht ganz trivial. Wir schlagen uns also erneut mit unserem Strom-Problem herum.
In gewisser Weise sind wir froh, dass uns diese Panne jetzt passiert ist und nicht erst hinter Adelaide. Erstens bist Du in den Menschenleeren Weiten der Wüste jedem hilflos ausgeliefert der Dir über den Weg läuft, zweitens ist der Truck dann etwa 200Kg schwerer und drittens sind zwei Kilometer ein Witz gegen das was uns erwartet, wenn wir im Outback eine Panne haben. In der Wüste braucht jeder von uns etwa 10 L Wasser pro Tag um zu überleben, und das ohne jede körperliche Anstrengung. Es ist leicht zu errechnen wie lange wir durchhalten würden, wenn wir eine solche Panne weit ab von besiedeltem Gebiet hätten. Wir ziehen also zwei Sicherheitsvorkehrungen zusätzlich ein und prüfen die Funktion unseres Satelliten-Telefons regelmäßig.
Nichtsdestotrotz, ein Junkie wie Jack der etwas älter ist, etwas kräftiger gebaut und nicht alleine – letztlich gibt es in solchen Situationen keine Sicherheiten, nur Wahrscheinlichkeiten. Und das ist es, was das Abenteuer einer solchen Expedition auch ausmacht.
Link: http://www.geelongcity.vic.gov.au
Zusammenfassung:
Geelong wird von den meisten Touristen nur durchfahren. Es gibt aber durchaus einige Dinge die einen kurzen Stop interessant machen können.
Der Waterworld Swimmingpool und der Limeburners Point wären unsere Empfehlungen.
Beschreibung:
Geelong ist eine Küstenstadt, die zur Zeit der Industrialisierung durch das Kalkbrennen gewachsen ist. An der Küstenlinie der Stadt hat sich ein lokaler Künstler verewigt.
Davon abgesehen ist Geelong für die meisten Touristen nur das Tor zur Great Ocean Road. Für Familien mit Kindern ist der Waterworld Swinmmingpool einen Besuch wert, für jeden der gerne mit den Fischern von Geelong ins Gespräch kommen möchte ist der Limeburnders Point (Lime = Kalk) ein echter Geheimtipp.
Subjective Beschreibung:
Harmlose Stadt, die Küste nicht sehr schön anzusehen. Aber vom Limeburners Point aus Nachts ein toller Blick.
Fakten:
Link: http://www.sovereignhill.com.au
Zusammenfassung:
Sovereign Hill gilt als Must-Have-Seen in der Region. Auf dem Hügel in der Stadt ist die Vergangenheit Australiens nachgestellt.
Beschreibung:
Sovereign Hill ist eine nachgebaute Stadt aus der Zeit des Goldrausches, es werden Führungen durch eine nachgestellte Mine angeboten, Du kannst selbst Gold waschen, in einem künstlich angelegtem Fluss und in einer Pferdekutsche durch das Dorf fahren. In einer Süßigkeiten-Produktion kannst Du zusehen wie vor hundert Jahren Bonbons hergestellt wurden – und Du darfst auch probieren. In der Druckerei kannst Du Dir ein Plakat mit Deinem eigenen Namen bedrucken lassen und wählen ob Du Viehdieb (wie der Nationalheld der Australier Ned Kelly) oder Mörder sein möchtest. In der Goldschmelzerei kannst Du Dir zeigen lassen, wie ein – echter – Goldbarren eingeschmolzen wird und wie Gold vom übrigen Material getrennt wird, mit dem es nach dem Abbau noch verbunden ist. Eine alte Schule bietet Kindern sogar die Möglichkeit die Erfahrung zu machen, wie der Alltag von Schulkindern vor hundert Jahren ausgesehen haben könnte, neben dem Sovereign Hill gibt es eine Jugendherberge.
Subjektive Beschreibung:
Für Familien mit Kindern ein tolles Erlebnis, die Kinder können hier sicher viele Stunden oder gar Tage zubringen ohne, dass ihnen langweilig wird. Davon abgesehen aber eine überbewertete, stark auf Kommerz ausgelegte Location. Der Eintrittspreis ist völlig überzogen und wird zu 50% für die Versicherung der Pferde im Park verwendet. Einige Führungen im Park kosten extra, die Souvenirs in den wenigen sehr liebevoll eingerichteten Shops sind ganz auf den Massentourismus aus Asien eingerichtet und dementsprechend teuer. So spannend und viel versprechend die Beschreibung auch klingt, die Umsetzung ist in vielem verbesserungswürdig. So sind viele Hütten und Geschäfte nicht besetzt, nicht einmal von einer Pappfigur, nur Atrapppen und festgeklebte Gegenstände versuchen dem Besucher einen Eindruck der Vergangenheit zu vermitteln. Vielleicht wäre die Investition in weniger Pferde und mehr Darsteller spannender gewesen. Der victorianische Park in Mittelengland macht vor wie es besser geht.
Fakten: